Über Mich

 

Mein Name ist Peter Seemann, geboren und aufgewachsen in Siegen.

Wo liegt Siegen? Circa 100km entfernt von überall: Köln, Bonn, Frankfurt, Düsseldorf, Dortmund, usw.

In Siegen habe ich dann auch studiert. Meine Studienwahl fiel auf Angewandte Informatik. Als Kind brachte mein Vater mir das erste Mal Computerteile mit, aus denen ich meinen ersten 286er zusammengebaut habe. Damals war ich fünf Jahre alt und wollte danach beruflich unbedingt „Etwas“ mit Computern machen.

Zum Glück habe ich mich nach meinem Abitur zu einem Studium der Angewandten Informatik mit Nebenfach Medienwissenschaften entschieden. Medienwissenschaften deshalb, weil es das einzige Nebenfach war, in dem man präsentieren musste und ich damals Angst davor hatte, mich vor größere Menschengruppen zu stellen und vor ihnen zu reden. Diese Angst hatte ich zum Glück bereits nach dem ersten Semester überwunden, denn ich habe gemerkt, dass Vorbereitung alles ist.
Meinen Schwerpunkt habe ich auf Netzwerktechnik gelegt, weil ich Netzwerke im Studium extrem spannend fand.

Da das Siegerland eher weniger IT bietet, habe ich mir neben dem Studium das Geld als studentische Hilfskraft an der Uni verdient, zum einen in der Zentralen Studienberatung, als auch u.a. in dem Projekt „Informatik ist weiblich“, in dem es darum ging, Schülerinnen unter Zuhilfenahme der Lego Mindstorms NXT Roboter den Spaß an der Technik zu vermitteln. In den Semesterferien war ich dann meist zusätzlich auf der Baustelle oder in der Fabrik zu finden.

Nach dem Studium habe ich nach einem IT-Management-Traineeprogramm gesucht und bin letztlich in München im Siemens-Account bei Atos gelandet. Innerhalb dieses Traineeprogramms ist dann auch meine Leidenschaft zum Projektmanagement entflammt. Ohne Vorwissen durfte ich einen Hardware-Refresh für Alt-Server leiten. Für mich war das Ganze ein Segen, denn abseits von Projektmanagementstandards wurde mir gezeigt, dass Kommunikation und situative Führung wichtige Schlüsselfaktoren im Projektmanagement sind. Angestachelt von dieser Phase kam für mich nur noch eins in Frage: eine Endanstellung im Projektmanagement nach der Traineephase.

Nachdem die Auslandsphase aus Kostengründen gestrichen wurde, bin ich in meiner finalen Trainee-Phase in Fürth gelandet. Mein Traineechef erklärte mir damals, dass Fürth aus dem Münchener Blickwinkel bereits zum Ausland gehört. Es war zwar letztlich nicht London, wie gewünscht, aber Franken ist ja auch schön. Dass dort der Head of Project Management saß, war für mich ein glücklicher Zufall und so konnte ich ihn davon überzeugen, mich im Non-Siemens-Account im Projektmanagement einzustellen. Das i-Tüpfelchen war dann die Tatsache, dass ich im „Network & Communication“-Projektmanagement gelandet bin.

Nach zwei Jahren im Projektmanagement, vielen Projekten und einer sehr guten Einarbeitung durch meine netten Kolleginnen und Kollegen, bekam ich dann das Angebot, auch die andere Seite der IT kennenzulernen, nämlich den täglichen Betrieb. Dieses Angebot kam vom fachlichen Chef meiner ersten Traineephase, der mittlerweile die Firma gewechselt hat. Schließlich war ich also kein Projektmanager mehr, sondern ein Operations Manager.